Die bisherige Drogenpolitik ist gescheitert. Seit Jahrzehnten werden Milliarden ausgegeben, Menschen kriminalisiert und Gefängnisse gefüllt – und trotzdem werden Drogen konsumiert. Der Schwarzmarkt floriert, organisierte Kriminalität verdient Milliarden und Menschen mit problematischem Konsumverhalten erhalten oft nicht die Hilfe, die sie tatsächlich benötigen.Gleichzeitig leisten wir uns als Gesellschaft eine bemerkenswerte Form der Doppelmoral: Die gefährlichste und gesellschaftlich folgenschwerste Droge wird nicht nur akzeptiert, sondern vielerorts gefeiert. Alkohol ist für einen erheblichen Teil von Suchterkrankungen, familiären Konflikten, Gewaltverbrechen, Verkehrsunfällen und gesundheitlichen Langzeitschäden verantwortlich. Ein großer Anteil der Menschen in Suchtkliniken leidet unter Alkoholabhängigkeit, viele werden wiederholt rückfällig. Dennoch gilt Alkohol als „normal“, während andere Substanzen pauschal verteufelt werden.

Wir stellen daher eine einfache Frage: Warum wird eine der schädlichsten Drogen gesellschaftlich verharmlost, während andere Substanzen unabhängig von ihrem tatsächlichen Gefährdungspotenzial behandelt werden?Wir stehen für die freie Selbstbestimmung des Menschen. Erwachsene Menschen müssen grundsätzlich selbst über ihren Körper entscheiden können. Freiheit bedeutet jedoch nicht Verantwortungslosigkeit. Wer psychoaktive Substanzen konsumiert, muss über Risiken, Nebenwirkungen und mögliche Folgen umfassend aufgeklärt werden. Die Aufgabe des Staates besteht nicht darin, mündige Bürger zu bevormunden, sondern darin, objektive Informationen bereitzustellen, Qualitätsstandards zu sichern und Schäden für Konsumenten und Dritte zu minimieren.Deshalb fordern wir eine wissenschaftlich fundierte Bewertung aller psychoaktiven Substanzen – ohne ideologische Vorurteile und ohne politische Doppelmoral. Dabei müssen auch Alkohol und Tabak denselben Maßstäben unterliegen wie alle anderen Drogen.

die Abgabe von Alkohol ausschließlich in speziell lizenzierten und kontrollierten Fachgeschäften,

 eine deutlich höhere Alkoholsteuer zur Finanzierung von Prävention und Suchthilfe,

die Anhebung des Mindestalters für den Erwerb und Konsum von Alkohol auf 21 Jahre

eine ehrliche und verpflichtende Aufklärung über die gesundheitlichen und gesellschaftlichen Folgen von Alkoholkonsum.

Während Alkohol jedes Jahr unzählige Menschenleben zerstört, werden andere Substanzen trotz nachgewiesener medizinischer Einsatzmöglichkeiten oft ausschließlich ideologisch betrachtet. Wissenschaftliche Erkenntnisse müssen endlich wichtiger werden als jahrzehntealte Vorurteile.

Eine moderne Drogenpolitik bekämpft nicht die Konsumenten, sondern die Ursachen von Sucht. Sie stärkt Aufklärung statt Panikmache, Gesundheit statt Kriminalisierung und Eigenverantwortung statt Bevormundung. Vor allem aber entzieht sie kriminellen Organisationen ihre wichtigste Einnahmequelle: den Schwarzmarkt.

Unser Ziel ist eine Gesellschaft freier, informierter und verantwortungsbewusster Bürger. Nicht Verbote um der Verbote willen, sondern Vernunft, Wissenschaft und Selbstbestimmung müssen die Grundlage einer zeitgemäßen Drogenpolitik sein.Alkohol isti „die gefährlichste Droge der Welt“ oder dass „über 70 % aller Patienten in Suchtkliniken sind Alkoholiker !Wenn wir als Gesellschaft ehrlich über Drogenpolitik sprechen wollen, müssen wir endlich aufhören, zwischen „guten“ und „bösen“ Drogen nach politischen und kulturellen Vorurteilen zu unterscheiden. Nicht Ideologien, sondern wissenschaftliche Erkenntnisse müssen die Grundlage staatlichen Handelns sein.Deshalb fordern wir, dass THC und andere vergleichbare Cannabisprodukte unter klaren gesetzlichen Vorgaben denselben regulierten Zugang erhalten wie Alkohol. Der Verkauf soll ausschließlich über lizenzierte und staatlich kontrollierte Fachgeschäfte erfolgen, die strenge Qualitäts-, Alters- und Sicherheitsstandards erfüllen. Dadurch werden Verbraucher geschützt, verunreinigte Produkte vom Markt verdrängt und kriminellen Strukturen wichtige Einnahmequellen entzogen.

Gleichzeitig sprechen wir uns für eine zweckgebundene Besteuerung von Alkohol- und THC-Produkten aus. Allerdings lehnen wir es ab, dass diese Einnahmen einfach im allgemeinen Staatshaushalt verschwinden. Wer den Konsum psychoaktiver Substanzen reguliert, trägt auch die Verantwortung für die Folgen.Deshalb fordern wir, dass sämtliche Einnahmen aus Alkohol- und THC-Steuern ausschließlich für folgende Zwecke verwendet werden:Präventionsprogramme für Kinder, Jugendliche und Erwachsene,wissenschaftliche Forschung zu Sucht, Prävention und Therapie,den Ausbau von Beratungs- und Hilfsangeboten,die Finanzierung von Entzugs- und Rehabilitationsmaßnahmen,Aufklärung über Risiken, Safer-Use-Strategien und verantwortungsvollen Konsum.

Deine Meinung ist gefragtEs ist leicht, eine Idee abzulehnen. Es ist leicht, unter einem Beitrag zu schreiben, warum etwas angeblich nicht funktionieren kann. Schwieriger ist es, selbst einen besseren Vorschlag zu machen.Deshalb möchten wir von dir nicht nur Kritik hören. Wir möchten wissen: Wie würdest du es besser machen?Siehst du unsere Position anders? Hast du ein anderes Konzept, eine bessere Lösung oder einen Ansatz, den wir bisher nicht berücksichtigt haben? Dann teile ihn mit uns. Gesellschaftliche Probleme werden nicht dadurch gelöst, dass man sich gegenseitig anschreit oder andere Meinungen pauschal als Unsinn abtut. Fortschritt entsteht durch Diskussion, Argumente und den Willen, gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

Unter diesem Beitrag hast du die Möglichkeit, einen Kommentar zu hinterlassen. Alle sachlichen und konstruktiven Kommentare werden von uns geprüft, freigeschaltet und beantwortet. Wir freuen uns ausdrücklich über unterschiedliche Meinungen, solange sie respektvoll und begründet vorgetragen werden

Wenn du zusätzlich unserem WhatsApp-Channel beitreten möchtest, sende uns bitte deinen Namen sowie das Stichwort: WhatsApp Channel an 0171 2838029 sind

Demokratie lebt vom Mitmachen. Nicht vom Schweigen. Nicht vom Wegschauen. Und auch nicht davon, andere Meinungen sofort abzuwerten.Also: Was denkst du? Wie würdest du die Probleme unserer Zeit lösen? Wir sind gespannt auf deine Ideen.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert